Entwicklung der Proxy-Erkennung als globaler Dienst

Wären all unsere Inhalte weltweit verfügbar, gäbe es für unsere Mitglieder keinen Grund, auf Proxy-Server oder andere Mechanismen zurückzugreifen, um unseren Systemen vorzutäuschen, dass sie sich in einem anderen Land befinden. Netflix macht diesbezüglich stetig Fortschritte; so zum Beispiel durch die globale Ausweitung des Netflix-Dienstes auf 190 Länder, die letzte Woche verkündet wurde. Dennoch haben wir noch einen weiten Weg vor uns.

Wir streben an, eines Tages in allen Regionen eine identische Auswahl an Serien und Filmen anbieten zu können. Derzeit sorgt die seit Langem übliche Praxis der nach Regionen unterteilten Content-Lizenzierung jedoch dafür, dass wir in verschiedenen Regionen zu einem gewissen Grad unterschiedliche Inhalte anbieten müssen. In der Zwischenzeit werden wir unsere Inhalte weiterhin in Einklang mit regionalen Lizenzierungsbeschränkungen bereitstellen und diese auch durchsetzen.

Einige Mitglieder setzen Proxy-Server oder andere Mechanismen ein, um auf Titel zuzugreifen, die in ihrer Region eigentlich nicht verfügbar sind. Um dieses Problem zu lösen, setzt Netflix auf branchenübliche Technologien, die auch in anderen Unternehmen in identischer oder ähnlicher Form Anwendung finden. Daher wird es in den nächsten Wochen auch mit Proxy-Servern und Mechanismen zur Umgehung von Zugriffsbeschränkungen nicht mehr möglich sein, auf Inhalte zuzugreifen, die in der eigenen Region nicht verfügbar sind. Mitglieder, die aktuell nicht auf Proxy-Server zurückgreifen, werden hiervon jedoch in keiner Weise beeinträchtigt werden.

Wir freuen uns darauf, all unsere Titel eines Tages überall auf der Welt einheitlich verfügbar machen zu können und Mitgliedern weltweit so die Möglichkeit zu geben, den Netflix-Dienst auch ohne den Einsatz von Proxy-Servern in seiner ganzen Fülle zu genießen. Auf dieses Ziel arbeiten wir stetig hin.

– David Fullagar

David Fullagar ist Vice President of Content Delivery Architecture bei Netflix.

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